Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes - DFN-Verein

Anwenderbericht

 

Branche: Forschung und Lehre

Sichere und zukunftsfähige Kollaboration im Deutschen Forschungsnetz

 

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Über das deutsche Forschungsnetz (DFN)

Das Deutsche Forschungsnetz (DFN) ist das deutsche nationale Forschungs- und Bildungsnetz für Wissenschaft und Forschung. Es wurde 1984 von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und forschungsorientierten Unternehmen gegründet, um die computergestützte Kommunikation in Deutschland zu fördern.
Im Jahr 2021 sind mittlerweile rund 900 Einrichtungen in Deutschland an das Höchstleistungsnetz des DFN-Vereins angeschlossen, über 550 davon nutzen auch den vom DFN-Verein bereitgestellten Videodienst.

 

Pexip Lösungen im Einsatz

Über seinen Konferenzdienst DFNconf bietet der DFN-Verein seinen Nutzern im Wissenschaftsbereich die Möglichkeit, Video-, Audio- und Webkonferenzen durchzuführen. Die einzelnen Dienstmodule sind dabei optimal auf den Bedarf von Forschung und Lehre zugeschnitten und ermöglichen insbesondere mit der Videokonferenzplattform Pexip Universitätsmitarbeitern, Forschungsteams und Studenten virtuelle Meetings.


Die Pexip Infinity Plattform wird beim DFN on-premise gehostet. Gekoppelt mit einem DFN-eigenen Streaming-Angebot ist auch die Anwendung als Webinar möglich.

 

 

Auf einen Blick

Herausforderungen

  • Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen benötigen hohe Bandbreiten und sichere Lösungen für die Videokommunikation
  • Eine heterogene IT-Landschaft der Mitgliedsunternehmen, zunehmende Nutzerzahlen und der Wunsch nach webbasierten Zugangsmöglichkeiten führten in 2017 zur strategischen Entscheidung, eine bedarfsgerechte Dienstleistung bereitzustellen
  • Während des Corona Lockdowns in 2020: Enormer Anstieg an Nutzern aus dem Home-Office

 

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Pexip Lösungen

  • Pexip Infinity – implementiert on-premise auf den DFN-eigenen Servern
  • Videokonferenz-Zugang für Teilnehmer aus Meetingräumen, sowie per Web


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Ergebnisse

  • Anbindung von über 550 DFN-Einrichtungen an den Videodienst per Web, per Telefon oder H323 / SIP Konferenzsysteme
  • Im Lockdown: rasche Skalierung von ursprünglich geplanten 1.000 Pexip-Lizenzen auf über 5.000 Lizenzen für den Semesterstart 2020

Die Herausforderungen

Die Anforderungen von Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, welche man beim DFN für die optimale Lösung in Betracht ziehen musste, sind vielfältig.


Traditionell verfügen die Einrichtungen des DFN-Vereins über eine sehr heterogene IT-Landschaft, welche mit dem DFN-Netz verbunden werden musste. Das gleiche gilt auch für die unterschiedlichen Endgeräte, welche mit dem Videodienst verbunden werden sollten: Videokonferenzgeräte verschiedener Hersteller in den jeweiligen Besprechungsräumen mit Zugang über H323 / SIP, und Teilnehmer, die sich sowohl per Telefon, als auch per Laptop zuschalten wollten, brachten zunehmend die Frage nach einer sicheren Lösung mit Webzugang hervor.


Da damit die seit 2003 verwendete Videokonferenz-Plattform nicht mehr alle Anforderungen abdecken konnte, begann der DFN-Verein 2017 die Suche nach einer neuen Lösung – mit dem Ziel, eine bedarfsgerechte Dienstleistung bereitzustellen.

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Warum Pexip?

Auf eine öffentliche Ausschreibung folgend wurden mehrere Systeme verglichen und mit Hilfe einer dedizierten Gruppe von Testnutzern intensiv getestet.


Bezüglich Bandbreite und Sicherheit gab es beim DFN-Verein hohe Anforderungen: „Die Lösung sollte auf DFN-eigenen Servern laufen, auch alle Netzknoten sollten in eigener Hoheit betrieben werden.“


Über den Videokonferenzdienst sollten sich Forscher und Wissenschaftler in virtuellen Meetingräumen treffen können. Wenn Innovationen und Forschungsergebnisse besprochen werden, ist oftmals ein hoher Schutzbedarf zu berücksichtigen. Der Sicherheitsfokus von Pexip war damit ein weiterer ausschlaggebender Entscheidungsgrund – zusammen mit der Interoperabilität zwischen verschiedenen Lösungen und Konferenzsystemen, welche die heterogene Systemlandschaft der DFN-Mitglieder erforderte. Durch die spezifischen Anforderungen des DFN-Vereins lag ein besonderes Augenmerk auch auf der Supportqualität des Anbieters. „Wir erhielten hier im Rahmen eines Proof of Concepts nicht nur sehr schnell Unterstützung seitens des Pexip-Teams, sondern konnten auch direkt mit den Entwicklern sprechen und so gemeinsam Lösungen finden“, erinnert sich Christian Meyer, Leiter des DFN-Bereichs Kollaborative Dienste.

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„Unsere Videokonferenzplattform ist ein virtueller Treffpunkt für Forscher und Wissenschaftler, zum Beispiel für Gremien oder Meetings mit höherem Schutzbedarf – was in der Forschung von entscheidender Bedeutung ist. Aber gerade auch für den kurzfristigen Austausch in virtuellen Meetingräumen ist Pexip bei unseren Nutzern sehr beliebt.“
Christian Meyer, Leiter des DFN-Bereichs Kollaborative Dienste

Die Vorteile mit Pexip -  bewährt auch im Lockdown

„Wir haben uns für die Zusammenarbeit mit Pexip und Kinly als Partner entschieden. Gemeinsam haben wir eine Kombination von Standard- und webbasierten Videokonferenzen realisiert, welche wir nun unseren Mitgliedsorganisationen zur Verfügung stellen können. Die Anwender können entweder über ihre eigenen Videokonferenzsysteme auf diesen Service zugreifen, oder sie nehmen einfach per Web-Browser an den Meetings teil“, fasst Christian Meyer zusammen.

Die neue Lösung wurde von den Anwendern sehr gut angenommen. Pexip überzeugt hier auch durch eine sehr gute und benutzerfreundliche Oberfläche. Des Weiteren wurden während der Implementierung vom DFN auch Online-Sprechstunden angeboten, um auf Nutzerfragen besser eingehen zu können.

„Unsere Videokonferenzplattform ist ein virtueller Treffpunkt für Forscher und Wissenschaftler, zum Beispiel für Gremien oder Meetings mit höherem Schutzbedarf – was in der Forschung von entscheidender Bedeutung ist. Aber gerade auch für den kurzfristigen Austausch in virtuellen Meetingräumen ist Pexip bei unseren Nutzern sehr beliebt.“

Ursprünglich waren 1.000 gleichzeitige Nutzer geplant – dann kam jedoch der März 2020: „Zu Beginn des Jahres hatte der Videokonferenzdienst noch eine relativ stetige Wachstumsrate, das heißt, die Nutzer hatten sich an den neuen Dienst gewöhnt und die Meetingräume reibungslos von der alten auf die neue Plattform migriert. Anfang März, als Folge des Corona-Ausbruchs, schnellten die Nutzerzahlen enorm in die Höhe und wir mussten schnell und massiv ausbauen,“ erklärt Meyer.

Die erste Herausforderung galt der Hardware, da plötzlich weitaus mehr Rechenleistung benötigt wurde als geplant. „Durch die kurzfristige Einbindung von Hardware, sprich Servern, seitens der Universitäten, konnten wir unsere Hardware-Ressourcen relativ schnell hochskalieren. Ein Projekt, das normalerweise leicht zwei Jahre gedauert hätte, war nun in nur zwei Wochen erledigt", so Meyer. Parallel mussten auch die Lizenzen aufgestockt werden.

Während man ursprünglich mit 1.000 Lizenzen geplant hatte, musste in den Monaten März und April auch hier rasch aufgestockt werden. Zu Semesterbeginn im April 2020 konnten somit 5.000 Nutzer gleichzeitig bedient werden.

„Der enge Kontakt zum Hersteller, ein direkter Draht zu den Entwicklern, Raum für Individualisierung und kurze Entwicklungszyklen haben uns in dieser Phase enorm geholfen. Man merkt bei Pexip, dass Support und Entwickler unsere Anfragen ernst nehmen und konstruktiv sind.“

Ein Blick in die Zukunft

Wie sieht die Zukunft der DFN-Videokonferenzdienste nach der Pandemie aus? Während Remote-Meetings vor der Pandemie im Forschungsumfeld eher sporadisch stattfanden und der Großteil der Teilnehmer an Videokonferenzen aus dem Besprechungsraum teilnahm, arbeitete im Lockdown nun die Mehrheit von zuhause aus.
Christian Meyer ist zuversichtlich: „Gerade in der Bildungsbranche ist die Digitalisierung ein langsamer Prozess. Jetzt, wo sich die Universitäten und Institutionen an die virtuelle Zusammenarbeit gewöhnt haben und damit auch mehr von ihren Möglichkeiten überzeugt sind, bietet sich ihnen zum Beispiel die Chance, einige ihrer ursprünglich campusbasierten Kurse in eine onlinebasierte Umgebung zu verlagern. Generell erwarte ich, dass das Thema Video Meetings in der Zusammenarbeit auf jeden Fall weiter aktuell sein wird.“

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